
Der Ort ist vielleicht eine der ältesten Siedlungen in der Gemeinde. Vermutlich wurde sie nach ihrem ersten Siedler mit dem Namen Gero benannt. Wobei sich dies vom althochdeutschen Ger ableitet, einem Wurfspieß der alten Germanen. Alte Schreibweisen bezeichnen die Ortschaft als Geringhausen, Geringkhausen, Gerinckhausen, Gerickhausen und Girckhausen.
Das allererste Haus wird auf einer Flur namens Hustatt vermutet. Diese alte "Hufe", im althochdeutschen Hoba genannt, soll 30 Morgen Land umfaßt haben.
Eine Aufzeichnung über den Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 lautet: "Weiter das Dillenburger Regiment in der Wiederkhar von Attendorn auß Girckhausen und Aldenhoff mit genohmen: 29 Kühe, 12 Schweine, Motzbach (der berüchtigte Mutzenbach) als eins durchgezogen und von Drolshagen abkommen zwei Pferde."
Anfang des 20. Jahrhunderts bestand Girkhausen aus den drei Bauernhöfen Thomä-Hees, Halbe und Hees. 1927 brannte das Haus Halbe, ein typisch westfälisches Bauernhaus, ab. Und das Haus Thomä brannte im 2. Weltkrieg durch Panzerbeschuß ab. Beide Häuser wurden jedoch wieder aufgebaut.